Posts tagged ‘Wirtschaftsfaschismus’

Netzgesammeltes 8

– Noch ein kleiner Nachschlag zu Ronald Profalla. Beim Erwerbslosen Forum Deutschland findet sich ein äusserst schöner Brief von Herrn Profalla an seinen Sohn Ronald.

– Das der Beck weg muss, stand schon an anderer Stelle oft genug. Nun hat es wohl auch die Onlineausgabe der Süddeutschen Zeitung erkannt. Wenn es dann dort steht kommt es auch beim gentle-rocker an. Schön ist es wenn sich eine Erkenntnis ihren Weg bahnt.

– Auch das Bundesverfassungsgericht scheint schon von der neoliberalen Propaganda durchsetzt. Wie sonst soll man die Äußerungen seines Präsidenten Hans-Jürgen Papier verstehen.

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Juli 6, 2008 at 3:26 pm 1 Kommentar

Der SPIEGEL geht mit seinen Lesern

Deutschlands bekanntestes Fähnchen oder besser Blättchen im Wind weiß ganz genau in welche Richtung es flattern muss. Die Zeiten, in denen die Klientel des SPIEGEL noch gegen das Establishment gekämpft hat sind lange vorbei. Heute wohnen die Herrschaften nicht mehr in der Kommune. Es muss schon ein Haus in bester Lage, oder mindestens ein Loft mit Privataufzug sein. Vor der Tür stehen auch nicht mehr R4 oder 2CV, sondern Daimler, Audi, BMW, Volvo und Saab.

Da gehört es sich auch, dass die Speichellecker vom SPIEGEL ihren Lesern und Inserenten schön zum Munde reden. Vor allen Dingen gilt es sie, vor all den bösen „Verlierern“ zu beschützen. Denn wenn die ach so tollen Leistungsträger an den Pranger gestellt werden, dann greift der SPIEGEL ein.

„Das Wort „neoliberal“ ist zum politischen Kampfbegriff verkommen. Von CSU-Politikern bis zu Vertretern der Linken: Der unsoziale Generalverdacht wird gern und schnell formuliert – dabei hat die Vokabel mal so unschuldig begonnen. „

Das ist doch Balsam auf die Seelen des neoliberalen Lumpenpacks. Endlich darf man sich wieder zu den „Guten“ zählen.

SPIEGEL-Leser wissen eigentlich nicht viel. Vor allem das sie Arschlöcher sind wissen sie nicht!

Februar 28, 2008 at 10:01 pm Hinterlasse einen Kommentar

Zur Person Prof. Friedrich Schneider

Prof. Friedrich Schneider ist „ordentlicher“ Professor an der Johannes-Kepler-Universität Linz in Österreich. Sein Spezialgebiet ist laut Wikipedia die sogenannte Schattenwirtschaft. Damit meint Prof. Friedrich Schneider selbstverständlich zu aller erst die kleinen Nebenverdienste der kleinen Leute. Denn Prof. Friedrich Schneiders eigentliches Fachgebiet ist die Verbreitung neoliberaler Ansichten. Das tut er sowohl im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) als auch für seinen Freund Klaus Zumwinkel beim Institut zur Zukunft der Arbeit (IZA)

Denn Geld in kleine Fürstentümer verschieben und Steuern im großen Maßstab hinterziehen zählt schließlich nicht zur Schattenwirtschaft. Das ist nur die ganz normale Leistungsträgerschaft. Für die macht sich Prof. Friedrich Schneider gerne und auch laut stark. Wie soll man aber nun die Verbrechen der eigenen Räuberbande noch schön reden, wenn sie so offen und mit diesem Ausmaß ans Licht gekommen sind? Unser ökonomischer Schttenwirtschaftsprof. versucht es mit der alten Hundebesitzermethode. Nach dem Motto „Wenn die anderen Dreck machen, dann darf ich das auch.“

Doch offensichtlich kann der ordentliche Professor nicht richtig rechnen. Es mag sein, dass die vielen kleinen Steuerhinterziehungen der kleinen Leute in der Summe ziemlich groß sind. Doch die riesigen Scheißhaufen seiner Busenfreunde stinken um so mehr.

Februar 22, 2008 at 8:46 pm Hinterlasse einen Kommentar


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