Liebe Leser (Alpenkönig)
Oktober 25, 2008
Zuerst möchte ich mich einmal entschuldigen. Leider hatte ich in letzter Zeit keine Gelegenheit mich um meinen Blog zu kümmern. Trotzdem habe ich das Geschehen hier im Blog und auch im sonstigen Internet mitverfolgt. Gerade beim Thema Alpenkönig-Betrüger scheint das öffentliche Interesse sehr groß zu sein.
Der Netzsammler hat auch weitere interessante Details zu den Machenschaften rund um die Call-Center-Mafia gefunden. Sie werden hier auch demnächst veröffentlicht. Ich bitte noch um etwas Geduld. Denn die Informationen müssen noch aufgearbeitet werden.
Anscheinend versuchen die Verbrecher es nun mit der „härteren Tour“. Den Kommentaren bei „Alpenkönig Update 1″ kann ich entnehmen, dass sie mit Inkassobüros die Leute nötigen wollen, ihre unrechtmäßigen Forderungen zu erfüllen. Ich kann allen Betroffenen nur raten, die Ruhe zu bewahren. Nur weil jemand sich einen Rechtsanwalt oder ein Inkassobüro mietet oder kauft hat er noch lange nicht recht.
Hier schon einmal einige schnelle Tips:
1. Alles Schriftliche zum Thema schön aufheben! Alle Informationen Links, Presse usw. archivieren.
2. Dem Inkassobüro einen Wiederspruch schicken. Darin darauf hinweisen, daß es kein Vertragsverhältnis besteht oder jemals bestanden hat. Empfehlen Sie dem Inkassounternehmen eine gerichtliche Durchsetzung der Forderung.
P.S.: Sollte es sich bei dem Inkassounternehmen um die creditreform handeln, kann man die eventuell Sache sogar schon telefonisch klären.
3. Wenden Sie sich an eine Verbraucherzentrale in Ihrer Nähe. Für Österreicher: Die Arbeiterkammer freut sich schon auf weitere Hinweise.
4. Strafanzeige bei der Polizei wegen Betruges gegen Alpenkönig. Nutzen sie dabei die Unterlagen des Inkassounternehmens. Die brauchen nämlich eine Zulassung um überhaupt vor Gericht auftreten zu können. Deren Adresse ist also sicherlich nicht so „verwaschen“. Da sie ja von dem angeblichen Gläubiger Forderungen beitreiben wollen, müßten Sie diesen ja auch kennen. Sollte das nicht so sein. Dann wäre gleich noch eine Strafanzeige wegen Nötigung gegen das sogenannte Inkassounternehmen fällig.
P.S.: Die credítreform brauchen Sie nicht unbedingt wegen Nötigung anzeigen. Die sind eigentlich als eher seriös bekannt. Es wäre schon verwunderlich wenn sie sich in diesen Sumpf hineinziehen lassen. Bei denen dürfte schon der Wiederspruch mit einer schlüssigen Begründung reichen. Sollte es anders sein, dann würde ich mich über Hinweise diesbezüglich freuen.
5. Teilen Sie dem Inkassountenehmen ruhig mit, welche Schritte sie in Bezug auf den Punkt Nr. 4 unternehmen. Wenn diese Leute schon den Wind sähen, dann soll man ihnen auch den Sturm voll zu Gute kommen lassen.
6. Wer eine Rechtsschutzversicherung hat, der kann es sich auch ganz einfach machen. Suchen sie sich einen guten Anwalt! Das spart Nerven.
Wichtig ist nur Eines. Nicht einfach zahlen! Denn wenn diese Betrüger merken, dass sie so Erfolg haben werden sie noch dreister.
So wie schon oben gesagt, werden hier demnächst auch wieder Fakten zu finden sein.
Danke für das rege Interesse
Euer netzsammler
Fast hätte ich es noch vergessen.
Vielen Dank an Alle, die mit ihren Kommentaren Anderen hier weitergeholfen haben.
Entry Filed under: Internet, Netzsammler. Schlagworte: Abzocke, Alpenkönig, Betrüger, creditreform, Inkassobüro, Internetabzocke, Nötigung.
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1.
Stew | November 4, 2008 at 8:18
Habe so einen Inkassoschreiben von Creditreform Heute 04.11.2008 bekommen in bezug auf Alpenkönig. An den telefonat kann ich mich noch erinnern, dabei habe ich mich geweigert Auskunft über kontodaten zu geben, die versuchens aber trotzdem, ich gebe noch bescheid wie der sache ausgeht.